Martin Kaymer - der Rasenmäher-Mann
Sensationelles Bild: Martin Kaymer bei der Gartenarbeit in Mettmann. Auch das kann die einstige Nummer eins. Natürlich stilecht mit Sponsoren-Logo auf der Brust.
Endlich! Martin hat wieder Spaß auf dem Platz
Das sieht doch gut aus. Martin Kaymer spielt einen sehenswerten Lob und reißt einen Witz mit seiner Entourage. Mit dabei: Fitnesstrainer Rolf Klöttschen und Caddie Craig Connelly beim Pro-Am der BMW Italian Open. Auch modisch gibt es eine Besonderheit. Gesehen? Na? Ja, genau. Es sind die Schuhe. Im richtigen Turnier wird man “MK” aber wahrscheinlich wieder mit seinem normalen Adidas-Modell sehen.
Wahnsinn!
Was für ein unglaubliches Comeback! Die besten Jubelposen des Ryder Cup 2012.
(Quelle: golf.de)
Des Kaymers neue Kleider
Seit dem Saisonstart hat sich Martin Kaymer optisch ein wenig verändert. Deutschlands bester Pro sieht vom Style her etwas jünger aus - aber auch weniger klassisch.
Stilfrage erinnert sich zurück: Zu Beginn seiner Karriere lief Martin Kaymer mit weiten Bundfaltenhosen und klassisch-einfarbigen Polos über die Plätze dieser Welt. Okay, kann man ihm nicht verübeln - auch jetzt laufen viele Golfer (leider auch Ernie Els) noch so rum. In den USA haben sie dabei gerne noch die obligatorische Handy-Pager-Tasche am Gürtel.
Seit dem Wechsel zu Boss und TMAG wurde der Auftritt deutlich sportlicher. In diesem Jahr geht der Rheinländer noch etwas weiter: Die ersten Turniere und auch schon den Ryder Cup 2012 absolvierte Kaymer in Retro-Adidas-Sneakern (mit Noppen). Auch die Shirts gehen eher in die sportliche Richtung, vor allem die rot-blaue Kombination knallt.
Stilfrage-Fazit: Die Sachen kann - und sollte - nicht jeder tragen, auch wenn sie wahrscheinlich pünktlich zur neuen Saison in den den Läden hängen. Doch zu einem topfitten und schlanken Profi wie Martin Kaymer passt das Outfit.
Ach ja: Das Logo auf der Kappe gehört zu seinem amerikanischen Heimatclub Whisper Rock. Früher prangte hier das Schüco-Emblem, aber bis sich ein neuer Sponsor findet, fördert Kaymer den Platz, auf dem er sich auf die Tour vorbereitet.
Winterflucht
Dass am vergangenen Wochenende die “Golftage München” zu Gast in den Messehallen des MOC waren, sah ich schon, als ich dick vermummt die Treppe der U-Bahn-Haltesstelle Kieferngarten hochstapfte. Denn beinahe hätte mich eine ältere Frau, ebenfalls dick vermummt, mit ihrem Mizuno-Tragebag umgerempelt. Auch der kurze Fußweg durch den Schnee war aufschlussreich: Ein Mann mit einem bunten Schaft sowie zwei Golf-Verrückte mit kleinen Hölzern sieht man sonst eher selten in der Stadt.
Die Messe selbst ist auf den ersten Blick, kennt man aus früheren Zeiten noch die Golf Europe, eher mau. In zwei Hallen sind einige Shops, Hersteller von Golf-Carts sowie zahlreiche Hotels und Resorts vertreten, die vor allem eins machen: verkaufen. Außerdem kann man an einem Simulator eine Golfreise gewinnen oder auf einer gar nicht so kleinen Driving-Range (natürlich mit Netz) die neuesten Schläger testen. Die großen internationalen Anbieter wie Titleist, Callaway oder Mizuno geben sich hingegen nicht die Ehre.
Top hingegen: Die “Golftage München” sind eine Publikumsmesse. Zwar sieht man einige bekannte Gesichter aus der deutschen Handelslandschaft, doch viel schöner sind die Golfer, die es kaum noch aushalten. Wann fängt endlich die Saison an, meint man an beinahe jedem Gesicht ablesen zu können.
Aber warum soll es den Besuchern anders ergehen, wie dem Autor. In diesem Sinne: Der Frühling wird schon irgendwann kommen. Hoffentlich bald!
Nachtrag: Die Zuschauerzahlen machen auf alle Fälle die Veranstalter glücklich. Mehr als 10.000 Gäste werden über die drei Tage gemeldet, immerhin rund zehn Prozent mehr als im Jahr zuvor.
