12:14 pm - Do., Jan. 24, 2013

Des Kaymers neue Kleider

Seit dem Saisonstart hat sich Martin Kaymer optisch ein wenig verändert. Deutschlands bester Pro sieht vom Style her etwas jünger aus - aber auch weniger klassisch. 

Stilfrage erinnert sich zurück: Zu Beginn seiner Karriere lief Martin Kaymer mit weiten Bundfaltenhosen und klassisch-einfarbigen Polos über die Plätze dieser Welt. Okay, kann man ihm nicht verübeln - auch jetzt laufen viele Golfer (leider auch Ernie Els) noch so rum. In den USA haben sie dabei gerne noch die obligatorische Handy-Pager-Tasche am Gürtel.

Seit dem Wechsel zu Boss und TMAG wurde der Auftritt deutlich sportlicher. In diesem Jahr geht der Rheinländer noch etwas weiter: Die ersten Turniere und auch schon den Ryder Cup 2012 absolvierte Kaymer in Retro-Adidas-Sneakern (mit Noppen). Auch die Shirts gehen eher in die sportliche Richtung, vor allem die rot-blaue Kombination knallt.

Stilfrage-Fazit: Die Sachen kann - und sollte - nicht jeder tragen, auch wenn sie wahrscheinlich pünktlich zur neuen Saison in den den Läden hängen. Doch zu einem topfitten und schlanken Profi wie Martin Kaymer passt das Outfit.

Ach ja: Das Logo auf der Kappe gehört zu seinem amerikanischen Heimatclub Whisper Rock. Früher prangte hier das Schüco-Emblem, aber bis sich ein neuer Sponsor findet, fördert Kaymer den Platz, auf dem er sich auf die Tour vorbereitet.

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2:43 pm - Di., Jan. 15, 2013

Neuerdings im Raubkatzen-Team: Spaceman

Puma steht eigentlich für Rickie Fowler, Johan Edfors und Ian Poulter (Schuhe und Schläger). Die Macher der Raubkatze überraschten kürzlich mit einem weiteren Team-Mitglied. Jesper Parnevik ist der neueste Zugang im Club der eigentlich so jungen Wilden. Parnevik zählt zwar schon alleine wegen seines Alters von 47 Jahren zu den älteren Jungs auf der Tour, doch keineswegs zum alten Eisen. “Spaceman” wird der Schwede mit dem stets ziemlich coolen Style auf der Tour gerufen. 

Bekannt wurde Parnevik dank seiner Baseball-Cap, deren Schild jedoch stets stark nach oben gebogen war. Hipster in New York sieht man mit ähnlichen Modellen durchaus auf ihren Singlespeed-Rädern durch die Großstadt heizen. Aber das eher im Jahr 2012 (und wahrscheinlich auch in diesem Frühling weider), und nicht 1994, als Parnevik im Kampf um die Claret Jug nur an Nick Price scheiterte. 

Einst war Parnevik einer der ganz Großen. Fünf Turniere gewann er auf der amerikanischen Tour, vier Siege kamen in Europa hinzu. Zwei Mal hätte er beinahe die Open gewonnen, beide Male wurde er Zweiter (1994 & 1997). Seine beste Platzierung war #7 im Mai 2000 - bis dato war keine Schwede so weit oben im OWGR zu finden. Im Ryder Cup stand er zudem drei Mal, eine der bekanntesten Szenen stammt aus dem Jahr 1999, als mit Sergio Garcia und Jesper Parnevik ein äußerst dynamisches Duo über die Anlage hüpfte. Das war wirklich großes Kino, obwohl die Europäer letztlich knapp in den USA unterlagen. 

Die Saison 2013 startet Parnevik bei der Humana Challenge, dann mit neuen Schlägern und der Puma-Raubkatze auf Hemd und Hose. Der Mann, der übrigens Elin Nordegren mit Tiger Woods bekannt machte, freut sich, Teil des Puma-Teams zu werden: “Sie stecken nicht davor zurück, die Dinge ein wenig anders anzugehen.” Diese Aussage dürfte auch für Jesper Parnevik zutreffen. 

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10:15 am

Ian Poulter ist schon faszinierend. Vor gar nicht allzu langer Zeit arbeitete der Brite in einem kleinen Golf-Shop und spielte Handicap 4. Mittlerweile ist “Poults” einer der besten Spieler der Welt, eine Wucht in jedem Ryder Cup und Designer einer eigenen Mode-Linie. Außerdem steht er auf Social Media, Ferrari und Charity. Not bad. Das Interview kommt von der kanadischen Webseite Chapeau Noir Golf.

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2:49 pm - Di., Jan. 8, 2013

Ausstatter Travis Mathew hat sich für Patrick Cantlay einen schönen Namen einfallen lassen: “The Silent Assassin” wird der gerade mal 20 Jahre junge Amerikaner genannt, der in seiner Amateurlaufbahn lange Zeit die #1 der Weltrangliste war und schon einige wichtige Ehrungen erhalten hat. Darunter den Haskins Award als bester College-Spieler im Jahr 2011 oder die Mark H. McCormack Medal (2011), die ihm die Teilnahme an der Open ermöglicht hätte, wenn er nicht zuvor schon Profi geworden wäre.

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4:44 pm - Fr., Dez. 28, 2012

Ganz schön viel Style… 

haben diese Herrschaften in der vergangenen Saison gezeigt. 

  • Jubel-Gott: Tiger Woods. 2012 sahen wir ihn immerhin drei Mal triumphieren.
  • Irgendwie immer noch geil: John Daly in seinen Loudmouth-Hosen. 
  • Der klassische Styler mit Surfer-Attitüde: Adam Scott. 
  • So sehen Golferinnen aus? Okay! Pretty in Pink: “Pink Panther” Paula Creamer. 
  • Der Über-Sportler (könnte auch im Rudern, beim Basketball oder als Party-Gänger ganz oben mitmischen): “DJ” Dustin Johnson.
  • Das Promi-Sport-Paar: Caroline Wozniacki und #1 Rory McIlroy.
  • Lang, länger, Nicolas Colsaerts.
  • Immer cool, immer mit Zigarre: Altmeister Miguel Angel Jimenez, der auch 2012 wieder einen Pokal mitnahm.
  • Optisch top, sportlich - 2012 - ein Flop: Stanford-Absolventin Michelle Wie.
  • Der Justin Timberlake (für die noch Jüngeren: Justin Bieber) des Golf: Rickie Fowler.

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11:40 am - Di., Dez. 18, 2012
Braucht’s das?
Ich bin gerade in den letzten Zügen meines Südafrika-Urlaubs und habe eine hoffentlich auch für Sie interessante Erfahrung gemacht. Diese wäre: Golfer aus unterschiedlichen Ländern sind verschieden. Teilweise sehr verschieden. Ich dachte immer, das wäre nur bei Menschen der Fall. 
Aber zu der Geschichte: Ein guter Freund meines leider viel zu früh verstorbenen Vaters ist Deutscher und genießt seinen Ruhestand nach einem erfolgreichen Geschäftsleben in Südafrika. Allerdings nur im deutschen Winter, im deutschen Sommer spielt er weiterhin sehr gerne auf bayerischen Plätzen und genießt das deutsche Clubleben. 
In den Wintermonaten ist er Mitglied in Pearl Valley, einem der sportlichsten und wohl auch spektakulärsten Clubs im Umkreis von Kapstadt. Der Platz hat stets Tour-Niveau, war mehrfach Austragungsort der South African Open und ist (leider) auch recht teuer. Dementsprechend ist die Mitgliederstruktur: Vor allem Hausbesitzer im angeschlossenen Villen-Resort sind hier zuhause. Greenfee-Spieler werden zwar geduldet, müssen umgerechnet aber knapp 100 Euro (mit Cart) für eine Runde hinlegen, wenn sie nicht Gast eines Mitglieds sind (dann kostet es nur noch die Hälfte). Das Resultat: Zu viele Gäste sieht man selten auf der Anlage. 
Nun gab es aber kürzlich eine Debatte in dem viel zu groß geratenen Clubhaus, das gut und gerne 200 Gäste beherbergen könnte, aber dennoch etwas ungemütlich wirkt. Die englischen Mitglieder wollten einen “Members Room”, der auch umgehend verwirklicht wurde. Die deutschen Members wiederum können damit so gar nichts anfangen. Wer will schon einen Raum haben, in dem nur Mitglieder dürfen, aber die Gäste draußen bleiben müssen. Zumal, wenn es kaum Gäste gibt. Zudem lieben die Briten ihre Hausordnung. Am liebsten hätten Sie Jackett und Tie-Pflicht eingeführt, schimpft mein deutscher Golf-Kumpel. Die Südafrikaner wiederum haben eigentlich nichts gegen das Sonder-Areal, so lange sie Shorts und Schlappen tragen dürfen. Golf-Schuhe sind natürlich tabu, aber die Flip-Flops sind wiederum den Briten ein Dorn im Auge. Dann gibt es natürlich noch dein paar Gäste, die das ganze Gehabe meist gar nicht verstehen, sich aber wundern, dass in dem gigantischen Clubhaus so wenig los ist. Und wo sind eigentlich die ganzen Engländer hin, die sonst immer an der Bar abhängen? 
Stilfrage meint: Schnell raus aus diesem Clubhaus! Der Platz ist einer der besten in ganz Südafrika, die Grüns eine Sensation und das Layout von Mr. Nicklaus zum Niederknien. Aber für den Drink nach der Runde fährt man besser in das nächste Restaurant um die Ecke. 
PS: Seit Dezember ist mein erstes Buch fertig. “Mein Golf Training” ist ein Übungs-Booklet, in dem anhand von 30 Übungen erläutert wird, wie Sie effizient und effektiv Ihr Spiel verbessern. Über Anmerkungen, Kritik und natürlich im bestem Fall einen Kauf über meine Webseite würde ich mich sehr freuen!

Braucht’s das?

Ich bin gerade in den letzten Zügen meines Südafrika-Urlaubs und habe eine hoffentlich auch für Sie interessante Erfahrung gemacht. Diese wäre: Golfer aus unterschiedlichen Ländern sind verschieden. Teilweise sehr verschieden. Ich dachte immer, das wäre nur bei Menschen der Fall. 

Aber zu der Geschichte: Ein guter Freund meines leider viel zu früh verstorbenen Vaters ist Deutscher und genießt seinen Ruhestand nach einem erfolgreichen Geschäftsleben in Südafrika. Allerdings nur im deutschen Winter, im deutschen Sommer spielt er weiterhin sehr gerne auf bayerischen Plätzen und genießt das deutsche Clubleben. 

In den Wintermonaten ist er Mitglied in Pearl Valley, einem der sportlichsten und wohl auch spektakulärsten Clubs im Umkreis von Kapstadt. Der Platz hat stets Tour-Niveau, war mehrfach Austragungsort der South African Open und ist (leider) auch recht teuer. Dementsprechend ist die Mitgliederstruktur: Vor allem Hausbesitzer im angeschlossenen Villen-Resort sind hier zuhause. Greenfee-Spieler werden zwar geduldet, müssen umgerechnet aber knapp 100 Euro (mit Cart) für eine Runde hinlegen, wenn sie nicht Gast eines Mitglieds sind (dann kostet es nur noch die Hälfte). Das Resultat: Zu viele Gäste sieht man selten auf der Anlage. 

Nun gab es aber kürzlich eine Debatte in dem viel zu groß geratenen Clubhaus, das gut und gerne 200 Gäste beherbergen könnte, aber dennoch etwas ungemütlich wirkt. Die englischen Mitglieder wollten einen “Members Room”, der auch umgehend verwirklicht wurde. Die deutschen Members wiederum können damit so gar nichts anfangen. Wer will schon einen Raum haben, in dem nur Mitglieder dürfen, aber die Gäste draußen bleiben müssen. Zumal, wenn es kaum Gäste gibt. Zudem lieben die Briten ihre Hausordnung. Am liebsten hätten Sie Jackett und Tie-Pflicht eingeführt, schimpft mein deutscher Golf-Kumpel. Die Südafrikaner wiederum haben eigentlich nichts gegen das Sonder-Areal, so lange sie Shorts und Schlappen tragen dürfen. Golf-Schuhe sind natürlich tabu, aber die Flip-Flops sind wiederum den Briten ein Dorn im Auge. Dann gibt es natürlich noch dein paar Gäste, die das ganze Gehabe meist gar nicht verstehen, sich aber wundern, dass in dem gigantischen Clubhaus so wenig los ist. Und wo sind eigentlich die ganzen Engländer hin, die sonst immer an der Bar abhängen? 

Stilfrage meint: Schnell raus aus diesem Clubhaus! Der Platz ist einer der besten in ganz Südafrika, die Grüns eine Sensation und das Layout von Mr. Nicklaus zum Niederknien. Aber für den Drink nach der Runde fährt man besser in das nächste Restaurant um die Ecke. 

PS: Seit Dezember ist mein erstes Buch fertig. “Mein Golf Training” ist ein Übungs-Booklet, in dem anhand von 30 Übungen erläutert wird, wie Sie effizient und effektiv Ihr Spiel verbessern. Über Anmerkungen, Kritik und natürlich im bestem Fall einen Kauf über meine Webseite würde ich mich sehr freuen!

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4:45 pm - Mi., Nov. 28, 2012

Rory - das ging rasend schnell

Unglaublich, wie schnell Rory McIlroy zum weltbesten Golfer wurde. Kaum hat er mit der PGA Championship 2012 seinen zweiten Major-Titel unter Dach und Fach gebracht, gewann er zum Abschluss auch noch das Saisonfinale in Dubai. Und dass, obwohl er schon zuvor als erfolgreichster Spieler auf der European Tour feststand. Auch die Geldrangliste der US PGA Tour führt der Nordire mit mehr als 8 Millionen US-Dollar Preisgeld an. 

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1:10 pm - Fr., Nov. 16, 2012

Zurück auf die Schulbank

Stilfrage wünscht sich für die Vorweihnachtszeit, dass folgende drei Spieler durch die Q-School kommen: Ross Fisher, Robert Karlsson und Camilo Villegas. Warum genau diese drei? 

“Fish” war 2010 ein richtig starker Teamspieler beim Ryder Cup in Wales. 

Der 1,96 Meter große Schwede Robert Karlsson gewann 2008 die Order of Merit auf der European Tour und stand 2006 und 2008 im Ryder Cup.

Spiderman Camilo ist einfach eine Show, wenn er einen Putt liest. Außerdem war er beim FedExCup 2008 eine Macht. Eine Alternative, wenn es nicht klappen sollte, hat er übrigens auch: Radprofi werden. 

Die Final Stage wird vom 28. November bis 3. Dezember in PGA West ausgetragen. Die besten 150 der Money-List sind automatisch für das Finale qualifiziert.

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11:17 am - Fr., Nov. 9, 2012

Abgeschmiert

Die Saison in Amerika neigt sich dem Ende zu. Das Children’s Miracle Network Hospitals Classic, auch bekannt als Turnier mit dem sperrigsten Namen, ist das letzte Event der Fall Series. Danach wird Bilanz gezogen. Nur die besten 125 behalten die Karte für das kommende Jahr, auch wenn zahlreiche Spieler mit Sonderrechten weiterhin auf der US PGA Tour antreten dürfen (z.B. 5 Jahre nach einem Major-Sieg, über das Karriere-Preisgeld oder eine Medical Exemption).

Nicht unter den 125 besten der Geldrangliste: Trevor Immelman ist als 126. der Rangliste zwar eigentlich draußen, darf aber dank seines Masters-Titels von 2008 noch ein Jahr mitspielen. Ähnlich sieht es bei Stewart Cink als Nummer 149 aus, der 2009 die Open gewann und daher noch bis 2014 problemlos in den USA auflaufen darf. Dennoch ein deutlicher Einbruch: 2010 sah man den Super-Twitterer schließlich noch beim Ryder Cup. 

Wirklich um die Wurst geht es aber bei folgenden Spielern: Retief Goosen (133; wahrscheinlich qualifiziert über Medical Emxemtion), Justin Leonard (138, wahrscheinlich qualifiziert über Karriere-Preisgeld), Camilo Villegas (150), Robert Karlsson (161) und Stuart Appleby (162).

So ganz schlecht hat man auch als Nummer 125 nicht verdient: Billy Mayfair ist vor dem letzten Turnier mit 619.961 Dollar auf dem letzten Quali-Platz.

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11:27 am - Di., Okt. 30, 2012
1 Anmerkung

Don’t try this at home.

Auch nicht unbedingt auf einer vollen Driving Range. Aber vielleicht einmal, wenn nichts los ist. Was man sofort sieht: Diese Jungs haben ein unglaubliches Ballgefühl.

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