3:21 pm - Do., Apr. 17, 2014

Augusta-Grün lässt grüßen

Das erste Major des Jahres zieht in der Golfwelt generell stets weite Kreise. Nicht nur jeder Spieler der Welt, sondern auch alle Hersteller wollen dabei sein, wenn die Saison im berühmten Augusta National GC so richtig startet. Stilfrage hat sich die grünsten Sondereditionen etwas genauer angesehen.

Ob Pumas grüner Driver (BiO Cell), ein für Fred Couples entworfener Masters-Schuh oder den Limited-Editions von Nike: Das Masters sorgt schon Monate vor Beginn bei den Produktdesignern für Aufregung. Sportgigant Nike bietet pünktlich zum Masters sogar drei Schuhmodelle mit Augusta-grünen Applikationen an. Zu sehen sind “Lunar Control”, “Lunar Clayton” und “TW ’14” (zwischen 160 und 250 US-Dollar, bislang nur in den USA) dann an den Füßen von Rory McIlroy, Thorbjörn Olesen oder Tiger Woods. Auch Ecco setzt auf den Kurs an der Magnolia Lane: Das Modell “Biom Hybrid" bieten die Dänen als Sonderedition für Fred Couples an. Ein kluger Schachzug, denn Mr. Couples, den sie auf der Tour gerne "Boom Boom" nennen, ist seit 2010 regelmäßig in den Top 15 und erhält dementsprechend viel Sendezeit. Natürlich ist dabei auch entscheidend, dass er 1992 das Masters gewann.

Aber auch sonst lassen sich die Hersteller einiges einfallen. Ian Poulter setzt mit seiner Bekleidungslinie IJP Design auf eigens entworfene Putter-Hüllen mit Azaleen-Design. Wer kein Botaniker ist: Azaleen gehören zur Gattung des Rhododendron und blühen in Augusta wie keine zweite Pflanze. Die Kappen der Stars sind meist auch mit einem Bezug zu Augusta entworfen. Auf die Spitze treibt es dabei das Münchener Start-up Vice, die eine limitierte Cap mit der Aufschrift “Local Legend" auf den Markt gebracht haben.



Comments

9:41 am - Di., Apr. 8, 2014

Kiwi in Kjus

Kjus war lange Zeit eigentlich nur Bergsportlern ein Begriff. Dementsprechend ist das Schweizer Unternehmen, das es seit dem Jahr 2000 gibt, auch aufgestellt. Skilegenden wie Bode Miller oder Lasse Kjus sind sogenannte “Brand Ambassadors” und machen die Qualitätsmarke sichtbar. Seit zwei Jahren ist Kjus nun aber auch auf den Fairways dieser Welt zu sehen. Und diese Saison eröffnen die Schweizer mit einem Ausrufezeichen: Max Kieffer trägt seit April das geschwungene K auf der Brust.

"Seine kompromisslose Haltung und jugendliche Dynamik verbinden Max mit der Marke Kjus perfekt", sagt Creative Director Nico Serena über den Neuzugang und fügt an: "Dank seiner Erfahrung aus dem Spitzensport wird Max wertvolles Feedback und Ideen in die Entwicklung der Kjus-Golfkollektion einbringen."

Wer sich jetzt fragt, was Max Kieffer genau von Kjus tragen wird, muss sich genau wie Stilfrage überraschen lassen. Ausgestattet wird er mit der kompletten Kollektion. Welche Sachen ihm dann besonders gut gefallen, wird sich im Laufe des Jahres herausstellen. 

Ein paar Möglichkeiten wären aber sicherlich diese:

  • Ryder Polo, VK: 129 Euro
  • Denholm Halfzip, VK: 149 Euro
  • Iconic Pants, VK: 169 Euro

In diesem Jahr lief es für “Kiwi” noch nicht so erfolgreich: Bei sieben Starts lieferte er bei der Abu Dhabi HSBC Golf Championship mit Platz 31 sein bestes Resultat ab. Vielleicht kommt da der Kleiderwechsel genau richtig…

Comments

4:07 pm - Fr., Febr. 21, 2014

Hohe Schilder, breite Mützen

Flatcap, Visor mit extra breitem Schild oder Schiebermütze: Stilfrage hat auf dem Platz mal etwas genauer hingesehen und zeigt, was bei den Profis gerade Trend in Sachen Kopfbedeckung ist. 

  • Die Coole: Michelle Wie mit übergroßen Visor von Nike
  • Weg vom Visor: Keegan Bradley mit breiter Kappe von Cleveland
  • Der Klassiker: Jesper Parnevik mit der Rennradmütze von Cobra
  • Kurzer Schirm: Ryan Moore mit dem TaylorMade-Modell seines Sponsors
  • Oldschool: Chris Doak mit Schiebermütze
  • Der Styler: Thorbjörn Olesen rockt mit Flatcap von Nike
  • Hipster: Rickie Fowler mit Cobra-Cap
  • Der Vorreiter: Lee Trevino - schon in den 70ern mit Trendkappe auf der Stirn
  • Kaum noch auf dem Platz, eher auf dem Catwalk: Anna Rawson

Comments

1:51 pm - Fr., Jan. 24, 2014

Ein paar Eindrücke aus den ersten Wochen der neuen Saison

  • Die weltbesten Hosen: John Daly
  • Der interessanteste Hintergrund: Martin Kaymer
  • Die knalligste Farbkombination: Johan Carlsson
  • Das absolute Traumpaar: Caroline Wozniacki und Rory McIlroy
  • Die Brille schlechthin: Miguel Angel Jimenez
  • Der Hipster-Look: Thorbjörn Olesen
  • Die verrücktesten Fans: Tanzende Scheichs und zwei Damen in Rot.
  • Das grünste Grün: Katherine Kirk
  • Der schönste Hintergrund: Paula Creamer auf den Bahamas
  • Der stärkste Kontrast: Rickie Fowler
  • Der Bart (muss ab): Graham DeLaet
  • Bitte sofort ausziehen: Dieses Shirt, Herr Woods!

Comments

8:54 pm - Fr., Dez. 6, 2013

Zeige mir deine Schlägerhaube und ich sage dir, wer du bist. 

Woran erkennt man den guten Golfer? Am Eisen 1? Am abgetragenen Handschuh? Am Extra-Stiff-Schaft? Am teuren Ball? Klar, alles richtig. Aber mittlerweile sieht man auch immer öfter Schlägerhauben auf dem Platz, die nicht von der Stange kommen. Der Startschuss fiel mit den Tiermotiven von Daphne’s Headcovers.

Mittlerweile gibt es einige Anbieter, die sogar mit Abbildern der Profis  (z.B. Ian Poulter) den Driver verhüllen. Einen anderen Weg geht ein junges Unternehmen aus Deutschland. Knitcap bietet gestrickte Headcover, die teuerste Linie (44,90 bis 54,90 Euro) ist sogar handgemacht. Das Credo der Münchener lautet: Schluss mit langweiligen Schlägerhauben!

Made in Bayern: Die Hauben lassen sich - ganz nach dem aktuellen Trend -  individualisieren. Zwölf Farben und drei verschiedene Muster ergänzen sich zu insgesamt knapp 4.000 Kombinationsmöglichkeiten. Zudem setzen die beiden Gründer auf Nachhaltigkeit: Die handgestrickten Hauben werden von einem Team von Strickerinnen in Franken gefertigt. Die maschinell gestrickten (26,90 bis 29,90 Euro) werden in Thüringen hergestellt. Das Material stammt dabei von Wolllieferanten aus Bayern. Darüber hinaus spendet knitcap jedes Jahr fünf Prozent des Unternehmensgewinns zugunsten gemeinnütziger Organisationen.

Zu beziehen ist knitcap über die eigene Webseite sowie über ausgewählte Proshops um München (Valley, Wörthsee, München-Riedhof). Außerdem gibt es mit Castan Golf auch einen Anbieter im hohen Norden.

Stilfrage meint: Schöne Idee und ein kreatives Geschenk für Weihnachten. 

Comments

2:54 pm - Fr., Okt. 25, 2013

Diese junge Dame ist so gut, dass es wirklich Zeit wird, dass sie zu den Profis wechselt. Sie ist wie alt? Ja, genau: 16 Jahre!

Hier ein paar der letzten Schlagzeilen: 

Die unglaubliche Lyds

Lydia Ko will Profi werden

Golf.de wünscht alles Gute als Golf-Professional. 

Comments

12:13 pm - Fr., Okt. 11, 2013
Die G-Mac-Kollektion
Graeme McDowell ist so ein Typ, mit dem man gerne ein Bier in der Kneipe um die Ecke trinken würde. Gut möglich, dass der Nordire nicht einmal etwas dagegen hätte, schließlich hat er erst kürzlich seine erste eigene Bar auf seinem Heimatplatz Lake Nona in Florida eröffnet. Nach Turniersiegen schmeißt G-Mac, so sein Spitzname, hier gerne Lokalrunden. Auch sonst ist der Mann, der ursprünglich aus dem nordirischen Städtchen Portrush stammt (wo auch einer der besten Plätze der Welt liegt), einfach eine angenehme Erscheinung: Er ist Profi, aber nicht zu durchtrainiert und versessen auf den Gang ins Fitnessstudio. Dazu dieser stets etwas verwegene Bart und ein klassischer Kleidungsstil.
Genaue diese Sachen können mittlerweile auch Amateure kaufen. Neu in den Läden (in Deutschland nur über den Online-Shop zu beziehen) ist die “G- Mac by Kartel” Herbstkollektion. Neben Klassikern, wie dem Polo-Shirt “Portrush”, gibt es auch Neues wie das abgesetzte Polo “McRetro”, das McDowell bei dem Gewinn des RBC Heritage trug. Dazu kommen schlichte Cardigans und vergleichsweise weite Hosen, die am Schuh geschlitzt sind. Stilfrage meint: Zu G-Mac passen die Kombinationen wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Ob sie dem Amateurgolfer stehen, ist Typ-Sache. Aber mit Sicherheit gibt es unter den deutschen Golfern eher Kandidaten, die in den Retro-Klamotten von Kartel einen guten Eindruck hinterlassen, als in den knallbunten Puma-Teilen von Rickie Fowler oder den abgefahrenen Hosen von Loudmouth, in denen John Daly über den Platz läuft.

Comments

5:17 pm - Di., Okt. 1, 2013

Endlich wieder Matchplay

Der Presidents Cup steht vor der Tür - und die internationale Auswahl zeigt zumindest schon mal ihre Regenkleidung herum. Die kanadische Marke Sunice stattet Captain Nick Price und das Internationale Team mit Regenbekleidung und Windbreakern aus. Hosen, Shirts, Pullover und Kappen werden von Peter Millar kommen. 

Die US-Auswahl unter Fred Couples wird von Ashworth Golf, die Marke gehört zu TaylorMade-Adidas Golf, angekleidet. Für schlechtes Wetter bekommen die Profis Material von Sun Mountain an die Hand. 

Der Presidents Cup wird vom 3. bis 6. Oktober im Muirfield Village Golf Club in Dublin, Ohio, ausgespielt. Titelverteidiger sind die USA, die den alle zwei Jahre stattfindenden Vergleich bei bislang neun Austragungen sieben Mal gewinnen konnte. Zuletzt triumphierte die US-Mannschaft in Royal Melbourne mit 19:15.

Die Teilnehmer in diesem Jahr: 

USA

  1. Tiger Woods
  2. Brandt Snedeker
  3. Phil Mickelson
  4. Matt Kuchar
  5. Jason Dufner
  6. Keegan Bradley
  7. Steve Stricker
  8. Bill Haas
  9. Hunter Mahan
  10. Zach Johnson
  11. Webb Simpson
  12. Jordan Spieth

Internationals:

  1. Adam Scott
  2. Jason Day
  3. Charl Schwartzel
  4. Ernie Els
  5. Louis Oosthuizen
  6. Hideki Matsuyama
  7. Branden Grace
  8. Graham DeLaet
  9. Richard Sterne
  10. Angel Cabrera
  11. Brendon de Jonge
  12. Marc Leishman

 

Comments

2:10 pm - Do., Sept. 26, 2013

Auf den Hund gekommen

Dagwood ist ein neues Bekleidungslabel für Golfer, das Schuhe, Taschen und weitere Accessoires herstellt. Die Idee zu der Marke entstand in Berlin, die Gründer Tom Henze, Anielle Crisanto und Attila Saidoglu leben mittlerweile aber überwiegend in Portugal, wo sie auch ihre Sachen produzieren. Stilfrage hat sich mit Tom Henze, der Dagwood aus der Taufe gehoben hat, getroffen und ihm einige Fragen gestellt.  

Seit wann gibt es Euch? 

Tom: Seit 2012, zur Saison 2014 kommen wir mit unserer ersten Kollektion auf den Markt. 

Wie kann man Eure Sachen kaufen? 

Tom: Ab dem 15. November erstmal in unserem eigenen Webshop auf dagwoodgolf.com. Ab dem nächsten Jahr werden wir zudem in zwei weiteren Webshops in den USA und Hong Kong vertreten sein. Zudem sind sowohl ausgewählte Pro-Shops und Golfläden, sowie internationale Design- und Luxushotels Teil unserer Vertriebsstrategie. Wir können uns Dagwood aber auch in hochwertigen Lifestyle-Läden gut vorstellen.

Spielt Ihr selber Golf? 

Tom: Klar, ich spiele seit frühster Jugend und habe ein Hcp. von 15. Dann habe ich aber für viele Jahre keinen rechten Bezug mehr zu dem Sport gehabt. Erst später, so mit 30, habe ich Golf wieder für mich entdeckt. Jetzt passt es plötzlich wieder sehr gut. Meine Frau Anie hat gerade erst angefangen. Sie ist aber ein außergewöhnliches Talent, vor der sich die Konkurrenz hier in unserem Club in Portugal (Estela Golf Club) schon mal in Acht nehmen kann.

Welcher Profi würde perfekt zu Eurer Marke passen? 

Tom: Nicht nur weil wir Deutsche sind, würde wir gerne Martin Kaymer mit Dagwood-Tasche und Schuhen über den Platz gehen sehen. Ansonsten Thorbjørn Olesen, Matteo Manassero oder auch Geoff Ogilvy. Gleichzeitig sind wir vielleicht zurzeit eher eine Marke für ambitionierte Freizeitspieler, den mode- und stilbewussten “Walking Golfer”, so dass Justin Timberlake unser Traum-Endorsement wäre.

Wie seid Ihr auf den Namen Dagwood gekommen - beziehungsweise für was steht er? 

Tom: Dagwood ist unser Hund, den wir noch nicht haben. Er ist ein netter, wenn auch nicht gerade gut erzogener Hund. Er lebt in der Stadt, liebt aber nichts mehr, als einen Tag in der Natur. Er ist immer da wo wir sind, springt herum und spielt mit uns. Auf der anderen Seite hat er auch seinen eigenen Kopf, stromert herum und lernt die Umgebung auf eigene Faust kennen. Nun gut, Dagwood muss man einfach lieb haben.

Comments

12:12 pm - Do., Sept. 19, 2013

Reputation dank Qualität

Der Herbst hat noch nicht einmal so richtig begonnen - und schon kommen die Herstellerkataloge mit den neuen Frühjahrskollektionen ins Haus geflattert. Besonders hervor sticht seit dem vergangenen Jahr die Ausgabe von Alberto Golf. Die Mönchengladbacher machen nämlich eins richtig: Sie werben mit wirklich guten Golfern. Die ehemalige LET-Spielerin Emma Cabrera-Bello (auf Twitter unter @ECabreraBello zu finden) und Schwester von Rafael (aktuell Nummer 107 in der Weltrangliste) ist ebenso in der Bekleidung von Alberto zu sehen wie European-Tour-Rookie Moritz Lampert (der gerade bei der Open d’Italia spielt).

Und wie sind die Sachen nun? Tja, seht selbst. Die Farben leuchten schon ganz ordentlich, aber auf dem Platz ist das ja nicht verkehrt. Technisch gesehen ist Alberto schon seit längerem vorne mit dabei: Es gibt sogar eine Hose mit Insektenschutz im Programm (gegen Zecken und Mücken) für die das Unternehmen bereits 2011 vom Golf Magazin mit einem Innovationspreis ausgezeichnet wurde. Außerdem gibt es kühlende Stoffe, atmungsaktive und knitterarme Materialien sowie schmutzabweisende Fasern. Was will man mehr?

Comments

Following
Likes
Install Headline